Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, warum unsere Agentur „TD Designagentur“ heißt. Nun ja: Unser USP ist und bleibt Design. Aber in einem ganzheitlichen Kontext. Was das bedeutet, verraten wir hier.
Auch wenn wir für dich eine Fülle an Aufgaben übernehmen, war Design schon immer unsere Kernkompetenz. Und das seit bereits 30 Jahren. Visuelle Kommunikation und Branding liegen uns einfach im Blut.
Um zu verstehen, was uns auszeichnet, zeigen wir dir, was wir sind, und was nicht. Wir sind keine reine
Werbeagentur,
Designagentur,
Kreativagentur,
Branding-Agentur,
Kommunikationsagentur,
Social-Media-Agentur
oder Webdesign-Agentur.
Vielmehr vereinen wir das Beste aus allen Welten. Mit unseren Kompetenzen in Markenstrategie, Design, Kommunikation und Contenterstellung entwickeln wir vorausschauende und kreative Lösungen, die Zielgruppen nachhaltig beeindrucken. Mit Geschichten, die Herz und Hirn erreichen.
Uns geht es um viel mehr als nur Kreativität. Wir lieben die Transformation: Wir wollen an etwas beteiligt sein, das auflebt, überzeugt und besteht. Deshalb begleiten wir unsere Partner am liebsten über Jahre.
Strategisch, konzeptionell und operativ: Als TD Designagentur verfolgen wir einen holistischen Ansatz. Daher verstehen wir uns auch als Werbeagentur und Branding-Agentur. Als erfahrene Werbeagentur in Heilbronn mit Fokus auf
Branding,
Strategie,
Corporate Design,
Webdesign,
Grafikdesign,
Printprodukte,
Storytelling,
Content,
Kommunikationsstrategie
und Videoproduktion
haben wir uns als Kreativpartner in der Region etabliert.
Deine Werbeagentur in Heilbronn, Stuttgart und Frankfurt
Suchst du nach einer etablierten Agentur, die den regionalen Markt versteht? Einer Designagentur, die dich bei Engpässen kurzfristig unterstützt und für dich kreativ aus den Vollen schöpft? Oder einer Kreativagentur, die deiner Marke eine Frischzellenkur verpasst? Dann bist du bei TD genau richtig! Komm auf uns zu – wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Mittlerweile sollte TikTok für jeden von uns, vor allem in der Marketingbranche, ein Begriff sein. Für die unter uns, die bei TikTok immer noch nur an lustige und inhaltslose Tanzvideos denken, wird dieser Beitrag zum echten mind changer. Wir erklären, wie TikTok so erfolgreich wurde und zeigen, wie man die Plattform für Unternehmen richtig nutzt.
TikToks Erfolgsgeschichte
Am besten fangen wir ganz vorne an… Das Unternehmen wurde Ende 2016 gegründet und ist eine chinesische Videoplattform. Viele bezeichnen TikTok auch als „Instagram für Musik“, da der Content hauptsächlich aus kurzweiligen und nicht aufwendig produzierten Videosequenzen besteht. Die Videos sind meist nicht länger als einige Sekunden.
Mittlerweile ist TikTok das sechstgrößte soziale Netzwerk mit über 800 Millionen aktiven Nutzern. Dadurch rückt die Plattform immer näher an die großen Plattformen wie Instagram, Facebook oder Whatsapp heran. Inzwischen ist TikTok auf der ganzen Welt ein Begriff und in mehr als 150 Ländern verfügbar. So nutzen zum Beispiel in den USA monatlich über 30 Millionen Menschen aktiv TikTok. Diese User verbringen täglich rund 46 Minuten in der App und öffnen diese ca. acht Mal am Tag.
Erfolg auf TikTok: darauf kommt es an
Die meisten führen diese aktive Nutzung auf den zielgerichteten Algorithmus zurück, der jeden einzelnen For-You-Feed individuell bespielt. Die hauptsächlichen Faktoren dafür sind folgende:
User Interactions: Ausschlaggebend sind hier genauso wie auf den anderen Plattformen natürlich auch Likes und Shares. Dabei wird von TikTok berücksichtigt, welchen Accounts die Nutzer folgen, von wem sie selbst abonniert sind und ob ein Video komplett angesehen wurde.
Videoinformationen: Wer Hashtags, Beschreibungstexte oder spezielle Sounds und Songs für sein Video verwendet, wird ebenfalls eher vom TikTok-Algorithmus berücksichtigt.
Geräte und Einstellung: Diese Punkte sind zwar nicht ganz so relevant, spielen aber trotzdem eine Rolle. Zum Beispiel sind die Sprache, Location und der Gerätetyp wichtig, um die Videos optimal ausspielen zu können.
Da der Feed für jeden so abwechslungsreich wie möglich sein soll, entdecken die User auch Content von noch unbekannten Nutzern. Die bisherige Performance der Accounts beeinflusst den Algorithmus dabei eher weniger. Bekannte TikTok-User bekommen demnach nur eine große Reichweite, da ihnen von Grund auf schon mehr Nutzer folgen. Das heißt aber wie schon erwähnt nicht, dass sie deshalb auf deiner eigenen For-You-Page landen. Genau das macht den Charme von TikTok aus. Es wird nur Content auf deiner Seite landen, den die Plattform individuell für dich aussucht. Was aber deine Auswahl auf jeden Fall beeinflusst, ist, wie lange du dir ein Video anschaust bzw. es wird registriert, ob du es komplett angesehen hast. Videos dieser Kategorie werden dann häufiger auf deiner For-You-Page landen.
Wie TikTok für Unternehmen nutzen?
Damit Unternehmen auf TikTok trenden können, müssen einige Dinge im Hinterkopf behalten werden. Ein virales Video reicht meist nicht aus, um den eigenen Kanal am Leben zu erhalten.
Es muss immer wieder neuer Content produziert werden. Dabei ist der Inhalt wichtiger als die Produktion an sich. Das heißt, es müssen keine High-End-Videos sein, sondern möglichst spontane und kreative Sequenzen.
Aktuelle Trends, Hashtags und Challenges sollten immer beachtet werden. Da jedoch die Plattform sehr schnelllebig ist, müssen diese dann auch direkt umgesetzt werden, sonst sind sie womöglich schon veraltet.
Kampagnen, geschaltete Werbeinhalte oder direkte Kooperationen mit TikTok sind im Vergleich zu anderen Social Media-Plattformen noch relativ günstig. Investiert man hier frühzeitig, kann so die Community schneller erreicht und gefestigt werden. Auf TikTok gibt es verschiedene Anzeigen-Varianten – darunter die TopView mit ca. 15 Sekunden, die als Erstes im neu geöffneten Feed erscheint oder etwa die In-Feed Ad. Diese kann bis zu 60 Sekunden lang sein und fügt sich nahtlos in den Feed des Users ein. Ein weiteres Format ist das klassische Banner, das ca. drei bis fünf Sekunden beim Öffnen der App angezeigt wird und zum Beispiel auf die eigene Webseite verlinkt.
Mit einer gut platzierten Hashtag-Strategie und einer dazugehörigen Challenge kann die Sichtbarkeit der Marke durch nutzergenerierte Videos gesteigert werden.
Zwar noch nicht ganz ausgereift, aber vorhanden, sind auch wie bei Snapchat oder Facebook AR Lenses. Diese können von einem Unternehmen erstellt, gebranded und mit einer Challenge zur Verfügung gestellt werden.
Lernen von den Besten: erfolgreich auf TikTok
Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Kampagne auf TikTok sind die Ads der Marke Just Spices für eines ihrer neuen IN MINUTES FIX-Produkte. Das Mac & Cheese-Produkt wurde im Mai 2020 gelauncht und war Ende Juli direkt ausverkauft. Es wurde in den Ads zum Beispiel auf die beliebte Duett-Funktion zurückgegriffen und durch das Mac & Cheese-Ninjavideoein Anreiz zum Interagieren geboten. Dabei kann der User im Split-Screen auf ein anderes Video reagieren.
Eine weitere Strategie waren die benutzten Hashtags sowie der Aufruf, als das Produkt online vergriffen war, sich in lokalen Märkten auf die Suche zu machen bzw. die Filialen darauf aufmerksam zu machen, das neue Produkt ins Sortiment aufzunehmen. Zusammen mit verschiedenen Influencern wurde das Produkt weiter gepusht und damit die Reichweite der Videos gesteigert. Durch diese virale Kampagne hat der Unternehmens-Account mittlerweile über 12.000 Follower und 121.000 Likes.
Dieses Beispiel zeigt ganz gut, wofür Unternehmen TikTok nutzen können. Vor allem in der jungen Zielgruppe bietet die Plattform ein sehr großes Potenzial. 70 Prozent der User sind unter 25. Zudem wird beobachtet, dass die TikToker mit der App altern. Viele sind seit einigen Jahren in der App vertreten und sehen auch keinen Grund, ihr den Rücken zu kehren. Dadurch wird TikTok auch in den nächsten Jahren einer der großen Player bleiben und weiterwachsen.
KI kommt, Texter geht? Die Horrorvorstellung für so manchen Copywriter. Ist der Siegeszug der KI also der Dolchstoß für den professionellen Texter?
Wir sagen: Nein, im Gegenteil! Was der Mensch nach wie vor besser kann und wie Texter und Maschine ein gutes Team ergeben, zeigen wir hier.
Warum braucht es noch einen Texter? Seitdem AI-Tools wie ChatGPT für jeden frei verfügbar sind, sind Texte nur noch einen Knopfdruck entfernt. Die Praxis zeigt jedoch: Wer bei Texten auf Qualität setzt, kommt um die Expertise eines Profis nicht herum. Wir erklären, warum. Und warum die Zukunft des Copywritings in der Zusammenarbeit von Texter und KI liegt.
Menschliche Texterstellung: der Mehrwert
Was ist der Mehrwert eines Texters? Wir zeigen dir neun menschliche Features, die der Mensch der KI um Längen voraushat.
Empathie
Zunächst einmal kann sich ein Texter gut in eine Zielgruppe hineinversetzen. Er ist in der Lage, ihre Welt zu verstehen, ihre Sprache zu sprechen und ihre Schmerzpunkte mit Fingerspitzengefühl gezielt anzugreifen. Kurz: Er kann die Zielgruppe mit Empathie und Verständnis überzeugen. Für Texte, die den User wirklich etwas angehen.
Kreativität und Originalität
Hast du dich schon einmal gefragt, wie vielen anderen Usern ein Text vorgeschlagen wurde? Das Stichwort ist: Individualität. KI-Texte sind gut, aber nicht einzigartig. Die KI bedient sich dabei bekannten Mustern und vorhandenen Texten. Aus diesem Grund scheint es manchmal ganz so, als hätte man einen vorgeschlagenen Text – so oder ähnlich – irgendwo schon einmal gelesen. Und wenn das der Fall ist, dann bedeutet dies leider auch: Der Text ist austauschbar.
Menschen hingegen können mit ihrer Vorstellungskraft kreativ aus den Vollen schöpfen und neue Ideen entwickeln. Dabei Assoziationen wecken und mit Worten Bilder im Kopf entstehen lassen, die über die reine Informationsvermittlung hinausgehen. Erst dann wird es für den Leser interessant. Es entstehen einzigartige und spannende Geschichten, die die Aufmerksamkeit der Leser auf sich ziehen.
Mit Emotionen Vertrauen aufbauen und begeistern
Texte, die von Menschen geschrieben wurden, erzeugen beim Leser Emotionen. Und Emotionen spielen beim Texten eine wichtige Rolle. Sie entscheiden darüber, ob ein Text den Leser mitreißt oder kalt lässt. Da Kaufentscheidungen erwiesenermaßen überwiegend emotional getroffenen werden, ist hierbei der Texter eindeutig im Vorteil. Während KI-Texte informieren, können menschliche Texte so langfristig neue Kunden gewinnen.
Unternehmensinterne und vertrauliche Informationen
Ein weiterer Punkt, bei dem der Texter vorne liegt: Er kann umfassende und vertrauliche Informationen eines Kunden mit selbst recherchierten Inhalten kombinieren und in gewünschte Textformen umwandeln. Denn: Wer möchte schon Internas & Vertrauliches mit einer KI aus den USA teilen?
Briefing komplexer Sachverhalte
Bei speziellen und umfassenden Hintergrundinformationen aus diversen Quellen oder individuellen Bedürfnissen ist es einfacher, einen Texter zu briefen. Dieser kann sich durch die zahlreichen Informationsquellen bewegen und für den betreffenden Zweck Relevantes entnehmen. Künstliche Intelligenz ist bisweilen nicht in der Lage, aus einer Menge an Informationen zu entscheiden, welche Inhalte für einen bestimmten Zweck von Bedeutung sind. Und dies ist wichtig, um Inhalte auszuwählen, die der Zielgruppe echten Mehrwert bieten.
Gut recherchierter Content
Texter arbeiten mit Inhalten aus vertrauenswürdigen Quellen. Die KI kann keine Fakten überprüfen. Angaben der KI bezüglich wissenschaftlicher Studien und Statistiken, die zur Untermauerung verwendet werden, sind mit Vorsicht zu genießen. Sie müssen, so die Erfahrung, zwingend gegengeprüft werden.
Beurteilen und beraten
Texter können die Qualität des Geschriebenen beurteilen. Das macht sie zu einem guten Partner in Sachen Kommunikation. Sie denken mit, geben Feedbacks zur Optimierung und stehen so beratend – und kritisch hinterfragend – zur Seite.
Das große Ganze im Blick
Beauftragst du einen professionellen Texter für deine Textarbeit, so hat er immer das Gesamtbild des Unternehmens im Blick. Er achtet auf deine Corporate Identity (CI), berücksichtigt Unternehmensziele, den Markt und die Konkurrenz, von der es sich abzugrenzen gilt. Das Ergebnis: Deine Corporate Identity bleibt einheitlich.
Diese Vogelperspektive ermöglicht es ihm auch, strategische und konzeptionelle Aufgaben zu übernehmen. So beispielsweise ein Corporate Language-Konzept passend zu deiner CI.
Handwerk und Weltwissen
Ein Texter vereint Handwerk und Weltwissen. Wann immer er einen Text schreibt, bringt er sein Verständnis für die Welt, die Normen und seine Lebenserfahrung mit ein. Das macht einen Text menschlich und authentisch. Heraus kommen prägnante, exklusive und hochwertige Texte mit Tiefgang, die selbstverständlich suchmaschinen- und verkaufspsychologisch optimiert sind.
Texter und KI als Team
Wie lassen sich also die technischen Errungenschaften für Texter nutzen? Texten mit KI bedeutet eine Art Arbeitsteilung: Während der Mensch das Textkonzept und die Strategie erarbeitet, liefert die KI schnelle Entwürfe und Inspiration. So sorgen Texter weiterhin für ein solides und kreatives Fundament:
gründliche Recherche
schlüssige Argumentation
Verlauf und Inhalt der Story
Stil und sprachlicher Feinschliff
Individualität
Qualität
Die KI, gebrieft durch den Texter, unterstützt:
Ideenfindung und Brainstorming
Grundlagenrecherche
allgemeine Texte und unspezifische Themen
Lektorat und Korrektorat
Suche nach Synonymen und alternativen Formulierungen
schnelle Textumformulierungen
Keyword-Auswahl
KI-gestützte Texte machen das Arbeiten somit produktiver. Wie du beim Texten mit der KI das Maximum herausholen kannst, verraten wir im nächsten Blogbeitrag Texten mit KI.
KI vs. Texter: das Fazit
Werden Texter durch KI ersetzt? Von uns ein klares Nein. Texter sind nach wie vor unabdingbar, wenn es um authentische und hochwertige Arbeiten geht. Sie erschaffen individuelle, zielgruppenspezifische Texte, haben das Gesamtbild, die Ziele und CI deines Unternehmens im Blick und holen den Leser auf emotionaler Ebene ab. Daneben gehen sie flexibel auf persönliche Wünsche ein und können in Sachen Kommunikation ganzheitlich beraten. Und: In Zusammenarbeit mit der KI sind sie unschlagbar.
Die Broschüre ist gesetzt, das Programmheft in den letzten Zügen. Aber das Korrekturlesen steht noch aus? Wir helfen dir gerne dabei. Sei es bei der Überprüfung der Rechtschreibung und Grammatik oder des Schreibstils – wir stehen dir aufmerksam zur Seite. Was genau wir dir anbieten, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Du benötigst einen Partner, der für dich professionell korrekturliest? Wir bieten dir Unterstützung beim Korrektorat und Lektorat. Worin genau der Unterschied liegt und welchen Mehrwert wir dir bieten, zeigen wir dir im folgenden Text.
Korrektorat und Lektorat: Bedeutung und Unterschied
Was ist ein Lektorat und worin unterscheidet es sich vom Korrektorat? Korrektorat und Lektorat haben gemeinsam, einem Text den letzten Schliff zu verleihen. Sie unterscheiden sich jedoch darin, worauf sie sich fokussieren.
Das Korrektorat ist das, was gemeinhin als Korrekturlesen verstanden wird. Es geht darum, Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung eines Textes zu überprüfen und zu korrigieren. Auch wird darauf geachtet, dass Schreibweisen einheitlich sind und korrekt gegendert wurde. Der Inhalt und Schreibstil bleiben dabei außen vor.
Das Lektorat, bekannt aus dem Buchverlag, geht hingegen über das Formale hinaus. Es beleuchtet den Schreibstil, Ausdruck und die Logik eines Textes. Bei Bedarf optimiert der Lektor die Wortwahl, Formatierung und den Aufbau, damit der Text gut verständlich ist und sich flüssig liest. Treten dabei Unklarheiten auf, klärt er diese im direkten Austausch mit dem Kunden. Neben den sprachlichen Anpassungen findet beim Lektorat auch das klassische Korrekturlesen statt.
Da ein Lektor bei dieser Art von Text-Korrektur auch Texte umschreiben muss, bedeutet dies natürlich mehr Aufwand als beim Korrektorat – und damit höhere Kosten.
Was ist unser Mehrwert für dich?
Das sind deine Vorteile, wenn du deine Korrekturen von uns machen lässt:
Objektivität: Als Außenstehender gehen wir mit einem frischen, unvoreingenommenen Blick an deine Texte heran. Tunnelblick ausgeschlossen.
Fundiertes Wissen: Wir bringen umfassendes linguistisches Know-how und Texter-Handwerk mit.
Vorteil gegenüber KI: Ein menschlicher Texter hat das nötige Wissen über Normen und die Welt. Er kann sich daher gut in den Leser hineinversetzen und beurteilen, welche Informationen in einem bestimmten Kontext relevant sind.
Probelesen: Zur Einschätzung der Kosten können wir deinen Text vorab zur Probe lesen. Damit bezahlst du immer nur das, was auch wirklich verbesserungswürdig ist.
Fazit
Wir haben gezeigt, was ein Lektorat istund wie es sich von dem Korrektorat unterscheidet. Während das Korrektorat auf die formalen Punkte eines Textes eingeht, umfasst das Lektorat Inhalt, Stil und Formalitäten. Was du auch brauchst – wir können dir beides bieten. Dein Mehrwert: Objektivität, sprachliches Know-how und Texter-Erfahrung. Kontaktiere uns gleich für ein kostenloses Probelesen – und überzeuge dich selbst von unserer Leistung.
Sie sind bekannt wie ein bunter Hund, werden verteufelt und als Gefahr angesehen: Deepfakes. Wir wollen für sie eine Lanze brechen und einmal ergründen, welchen positiven Beitrag sie als Technologie leisten könnten. Wie Deepfakes funktionieren und welche technischen Möglichkeiten sie Kreativen zukünftig bieten könnten, erfährst du in diesem Blogbeitrag.
„Machine Learning“ und „Deepfakes“ sind Schlagworte, die seit über einem Jahr Fuß gefasst haben und derzeit in aller Munde sind. Nicht zuletzt, weil Deepfakes auf politischer und medialer Seite bereits dämonisiert wurden, bevor sie überhaupt einen Status als sinnvoll anwendbare Technologie erreicht haben. Nichtsdestotrotz sind Deepfakes vielleicht sogar ein Blick in die Zukunft – zumindest ein Blick in die Zukunft der visuellen Effekte und Bewegtbilder.
Doch was sind Deepfakes?
Deepfake ist der Begriff für eine spezielle Art von Face Replacements, die in Bewegtbild-Medien angewandt werden kann. Eine optische Spielerei, die in Standbildern via Photoshop durch weniger als 5 Klicks erreicht werden kann – in Bewegtbildmedien aber sehr viel komplexer wird. In der Praxis gibt es viele Beispiele für notwendige Face Replacements.
Deepfakes: Beispiele für technische Möglichkeiten
Besonders bei amerikanischen Spielfilmen sind Face Replacements und ähnliche Tricks quasi an der Tagesordnung. Zum Beispiel, um verstorbene Schauspieler wie Brandon Lee („The Crow“, 1994), Peter Cushing („Rogue One“, 2016) oder Paul Walker („The Fast and the Furious 74“, 2013) in ihren Paraderollen zu präsentieren und die einzelnen Filme fertig zu stellen, bzw. im Falle von Peter Cushing & Carrie Fisher in „Rogue One“, ihre jüngeren Ichs ein letztes Mal auf die Leinwand zu bringen.
In der Vergangenheit waren diese Versuche von mäßigem Erfolg gekrönt. Brandon Lee wurde in „The Crow“ oft durch ein Double ersetzt, das sich tief in den Schatten der Scheinwerferlampen verborgen hielt, um nicht zu sehr aufzufallen. Paul Walkers digitales Double im Jahr 2013 konnte immerhin schon etwas Sonnenlicht genießen, da die Filmemacher den echten Bruder von Paul Walker als „Stand-In“ verwenden konnten. Die optische Ähnlichkeit in Gesicht, Körperbau und Performance erleichterte den Prozess etwas. Das Ergebnis war dabei… durchwachsen, um es mal optimistisch auszudrücken. Da Paul Walker zum Zeitpunkt seines Todes aber schon viele Shots des Filmes abdrehen konnte, waren die wenigen CGI-Replacements kein Beinbruch.
Das Uncanny Valley lässt grüßen
Ganz im Gegenteil dazu sind die Darstellungen von Peter Cushing als Grand Moff Tarkin und Carrie Fisher als Prinzessin Leia in „Rogue One“ inzwischen als prototypische Vertreter des „Uncanny Valley“ bekannt geworden.
Anmerkung des Autors: Das Uncanny Valley ist Synonym für eine Akzeptanzlücke bei künstlichen Figuren. Je menschenähnlicher eine (digitale) Figur ist, desto realistischer muss ihre Darstellung sein, um Akzeptanz zu schaffen. Bei künstlichen Menschen müssen also auch Gesichtszüge, Mimik und Bewegung stimmen. Sonst kommt so was bei raus:
Es ist also sehr schwierig, einen Menschen auf digitaler Eben zu imitieren. Wie wir aber bereits gelernt haben, ist es eigentlich sehr leicht, das Gesicht eines Menschen auf einer Fotografie auszutauschen. Deepfakes sind die Optimierung dieses vereinfachten Prozesses, der uns bereits tausende YouTube-Videos beschert hat, in denen Adolf Hitler und Josef Stalin neckisch „Video killed the Radio Star“ singen oder eine alternative Realität bieten, in der Sylvester Stallone als Kevin McCallister gecastet wurde.
Aber wie funktionieren Deepfakes denn nun?
Im Gegensatz zu den vollständig 3D-modellierten Köpfen, die wir eben behandelt haben, wird das neue Gesicht vom alten Schauspieler quasi als Maske getragen. Für den Prozess, der hierfür notwendig ist, ziehen wir dieses Beispiel von Freddie Mercury und Rami Malek heran, das von einem bekannten Deepfake-YouTubererstellt wurde:
Zunächst wählen wir eine Sequenz aus, in der das Gesicht des Schauspielers gut erkennbar ist.
Im Anschluss wird das Gesicht des Schauspielers (Rami Malek) komplett freigestellt und als Einzelbilder exportiert.
Jedes Einzelbild wird nun als Basis in eine speziell hierfür vorgesehene Software importiert.
Als nächstes kommt der größte Teil des Aufwandes. Hierfür durchforsten wir das Internet, alte VHS-Kassetten und jede andere mögliche Quelle nach Videoaufnahmen von Freddie Mercury. Jede Aufnahme hilft. Denn jedes einzelne Bild von Freddie Mercury muss ebenfalls freigestellt und in unsere Software geladen werden. Diese Aufnahmen bilden unsere Mercury-Gesichts-Datenbank. Je mehr Bilder, desto besser! Dieser Prozess nennt sich „Machine Learning“. Denn wir bringen unserer Software damit bei, wie das Gesicht von Freddie Mercury aussieht. Und je mehr Pixel der Software zur Verfügung stehen, desto besser ist der Lerneffekt.
Wenn alle Aufnahmen fertig sind, kann die Software mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Es werden nun alle Aufnahmen von Rami Malek mit dem Gesicht von Freddie Mercury verglichen und die bestmögliche Entsprechung hierfür gesucht. Inzwischen sind die Programme so gut geworden, dass das Programm auch leichte Farb- und Lichtanpassungen vornimmt – was nicht bedeutet, dass nicht noch einiges manuell passieren muss.
Und das war es auch schon. Klingt simpel, ist natürlich aber trotzdem ein erheblicher Aufwand. Denn allein die Recherchearbeit hierfür ist enorm. Wenn auch dieser Aufwand zu groß ist, gibt es noch eine simple Version von „Deepfakes“. Mit dieser Methode kann man einem Schauspieler auch einfach ein Standbild eines Gesichts als digitale Maske aufziehen. Mit dieser Methode haben wir 2020 bereits in unserer Agentur experimentiert. Dabei haben wir herausgefunden, dass diese Methode zwar funktioniert, bei Personen, die sich nicht besonders ähnlichsehen aber schnell in Wohlgefallen zerfällt.
Gefahren und Konsequenzen durch Deepfakes – ein Gedankenspiel
Aber warum nun die 800+ Wörter zum Thema Deepfakes und Face Replacements? Nun. Zum einen ist das Ganze ein spannendes Thema. Nicht nur technologisch, sondern auch moralisch und philosophisch. Adolf Hitler Popsongs aus den 70ern singen zu lassen ist irgendwas zwischen schräg und makaber. Zu sehen, wie Sylvester Stallone im Kinderkörper Fallen für Einbrecher stellt ist ganz unterhaltsam…
Aber was ist nun, wenn wir Videomaterial von Menschenrechtsverletzern Kriminellen oder Diktatoren sammeln und die Gesichter dieser Personen durch die Gesichter von Joe Biden, Angela Merkel o.Ä. ersetzen? Die Konsequenzen sind weitreichend. Denn zukünftige Generationen werden ganz schön verwirrt sein, wenn Samuel L. Jackson plötzlich die „I have a Dream“-Rede von Martin Luther King wiedergibt oder Elon Musk mit HAL 2000 spricht.
Deepfakes und Machine Learning: technische Entwicklungsmöglichkeiten
Genauso spannend sind aber die technischen Möglichkeiten, die uns bevorstehen. Aktuell können wir mit Machine Learning recht gute Ergebnisse erzielen, weil das menschliche Auge auf so gut wie nichts anderes getrimmt ist, Gesichter zu erkennen. Auch wenn wir es nur unterbewusst wahrnehmen, ist unser Verstand messerscharf darauf eingestellt, minimale Veränderungen der Augenbrauen, Mimik oder Kopfneigung zu erkennen und zu deuten. Wir erkennen sogar Gesichter in Autos, Gullideckeln und den alten, braunen Schlieren-Fließen in Omas Badezimmer. Aufgrund dieser evolutionären Umstände fällt es uns leicht, einem Computer beizubringen, was die definierenden Merkmale eines Gesichts sind. Augen, Augenbrauen, Mund, Nase, Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht.
Schwieriger wird es mit menschlichen Körpern, Bäumen, Landschaften oder abstrakten Konzepten wie „Gerüche“. Aber genau das könnte vielleicht das Ziel dieser Entwicklung sein. Denn mal angenommen, wir können unsere Maschine mit tausenden Darstellungen von Straßen, Autos und Landschaften füllen, würde sich der nächste Audi-Werbespot quasi von selbst schreiben. Hierzu müssten wir lediglich eine Modelleisenbahn filmen, die wir mit der Hand über einen alten Pappkarton bewegen. Danach sagen wir unserer Software nur noch, dass sie die alte Spielzeuglock bitte gegen den neuen Audi, den Karton gegen eine Küstenstraße und die Hand durch die untergehende Sonne ersetzen soll. Fertig ist der Spot.
Oder warum überhaupt noch eine Kamera benutzen? Vielleicht würde es schon reichen, eine kurze Szenenbeschreibung an eine KI zu füttern und zu warten, was diese ausspuckt. Und für wen das alles noch zu sehr nach fantastischer Zukunftsmusik klingt, für den habe ich an dieser Stelle noch eine schöne Überraschung: Denn dieses fantastische Hirngespinst ist bereits Realität!
Aus Text wurde Bild
KI-Entwickler haben unter deepai.org eine künstliche Intelligenz veröffentlicht, mit deren Hilfe man Text in Bilder umwandeln kann. Ja, richtig verstanden. Mit diesem Tool lassen sich echte Bilder aus einer Bildbeschreibung erzeugen! An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass diese Bilder komplett neu erzeugt werden. Es funktioniert also nicht wie eine Suchmaschine, die anhand der Schlagworte ein Bild sucht, das zur Beschreibung passt. Stattdessen versucht die KI aus der eingegebenen Beschreibung ein passendes Bild zu generieren, indem es sich sozusagen alle passenden Beispielbilder ansieht und aus den Durchschnittswerten ein komplett neues Bild generiert.
Zur Veranschaulichung dieses Beispiels habe ich die AI mit der folgenden Beschreibung gefüttert: „Sports car on a beach with beautiful sunset in the background“. Keine vier Sekunden später gab mir die KI dann dieses wunderbare Bild von: einem Vogel ohne Gesicht, der auf trockenem Gras sitzt.
Tja. Ich kann an dieser Stelle nicht behaupten, dass das Ganze schon besonders gut funktioniert. Aber die Kollegen von OpenAI sind dafür schon auf einem ziemlich guten Weg. Das AI-Tool ist zum Zeitpunkt dieses Blogbeitrags noch nicht veröffentlicht, aber die „illustrations of a pikachu in a cape serving ice cream“ sehen schon jetzt vielversprechend aus.
Weitere Beispiele zum selbst Ausprobieren, sowie weitere Bildbeispiele gibt es auf der Seite von OpenAI zu bewundern.
Blick in die Zukunft: visuelle Effekte und Bewegtbilder
Aber: Abgesehen von der erhöhten Aufmerksamkeit, die wir jedem Videoclip in Bezug auf potenzielle „Fake News“ schenken müssen, welches Fazit ziehen wir nun? Dass der Beruf des Filmemachers und Fotografs in den nächsten 80 Jahren aussterben wird?
Nun. Das ist vielleicht die endgültige Konsequenz der Entwicklung. Spannender sind jedoch die mittelfristigen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Facetracking-Technologien werden täglich einfacher; das „Ausschneiden“ und Einfügen von Bildelementen aus Bewegtbildern ist schon lange keine Hollywood-Magie mehr. Und das Austauschen von Bildelementen ist schon lange kein Grund mehr, um Projekttage in die Höhe zu treiben. Wir sind inzwischen an einem Punkt, an dem sich bereits mit wenig Aufwand Effekte erzielen lassen, die vor 20 Jahren noch ein Millionen-Budget erfordert hätten.
Es ist also DIE Zeit, um zu experimentieren! Produktdarstellungen vor Green Screen? Kein Problem mit dedizierten Keying-Programmen, die das Freistellen einfach machen! Personen freistellen und Motion Graphics im Hintergrund einfügen? Kein Problem mit einer neuen KI, die das Freistellen von Personen in Bewegung zur Spazierfahrt macht!
Die Filmindustrie befindet sich im digitalen Frühling. Und die Blüten dieser Entwicklung machen sich bei Filmemachern jeden Kalibers bemerkbar. Hochwertige Werbespots, Imagevideos und Produktfilme müssen heute kein Vermögen mehr kosten, wenn man mit cleveren Lösungen und künstlicher Intelligenz arbeitet.
Wir Designer rufen uns folgenden Grundsatz immer wieder in Erinnerung: Gestalte so, dass es absolut JEDER versteht. Das macht an sich auch Sinn, um Frustration zu vermeiden und eine hohe Usability anzustreben. Wir zeigen, wann es sich lohnt, auszubrechen.
Eine Mischung aus Erfahrungswissen und geringer Hemmschwelle
Wir haben am Computer vieles erlernt. Das reicht vom Bedienen der Maus und Tastatur über das Interpretieren von Piktogrammen bis hin zur Navigation innerhalb von Programmen und Webseiten. Ein „trainierter“ Nutzer kann sein angelerntes Wissen auf Neues übertragen und hat eine geringere Hemmschwelle, etwas auszuprobieren. Wer mit der Technik nicht aufgewachsen ist oder nicht regelmäßig damit arbeitet, hat große Probleme, sich intuitiv zurechtzufinden.
Neue Anforderungen durch immer einfachere Devices
Beim Smartphone (ebenso Tablet, Smartwatch & Co) ist das besonders tricky. Da das Display nicht viel Patz hergibt, navigiert man nochmal deutlich mehr über Scrollen, Swipen, Menüs, Overlays oder Icons. Außerdem ist keine Navigation über Tastatur und Maus gegeben (zum Beispiel Hoverfunktion), die Steuerung geht fast ausschließlich über die Finger, neuere Smartphone-Modelle verzichten zunehmend auf Tasten, der Home-Button ist ausgestorben. Dafür ist die Gestensteuerung mittlerweile aber sehr vielfältig.
Der Großteil der Nutzer kommt durch seine Erfahrungen zurecht. So wird im User Interface oft auf Hinweise für Interaktionsmöglichkeiten verzichtet, die ersichtlich sind. Ein Beispiel: Der User erhält einen kleinen QR-Code. Für den Scanner an der Kasse muss er diesen deutlich größer vorzeigen. Nun könnte man ein Lupen-Icon oder einen textlichen Hinweis anbringen. In unserem Best Case tippt der User aber intuitiv bzw. aufgrund seiner Vermutung einfach auf den QR-Code. Daraufhin wird dieser im Vollbildmodus dargestellt.
Usability: kontext- und nutzerbezogen gestalten
Aber schaffe ich dadurch nicht Frustration bei den Usern, die unerfahren sind? Das lässt sich nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantworten. Ich muss zunächst meine Zielgruppe im Blick haben – wie alt sind meine User? Wie aktiv sind sie am Smartphone? Wenn man eine Anwendung entwickelt, die sich an durchschnittliche Smartphone-Nutzer richtet, sollte man sich größtenteils auf diese Erfahrungen verlassen. Denn es verschafft den Vorteil, dass das Design aufgeräumter ist und sich auf das Wesentliche beschränkt.
Neue Interaktionen brauchen natürlich ihre Zeit, sich durchzusetzen. Daher sollte man den User nicht mit zu viel Neuem überfordern. Wichtig auch: sich an bisherige Grundregeln halten. Zum Beispiel übliche Scroll-Richtungen oder Platzierungen (wie Schließen, Zurück oder Suche) möglichst beibehalten.
Learning by doing: Snapchat macht’s vor
Ein Beispiel für starkes Abweichen von gewohnter Benutzerführung ist Snapchat. Die Navigation durch die App ist beim ersten Mal recht ungewohnt. Zwar hat man unten drei Bereiche, doch die Navigation soll zu 100 Prozent über Swipen funktionieren. Und das nicht nur nach links und rechts – auch nach oben und unten, z. B., um zur Snapmap zu gelangen. Dies ist nicht ersichtlich und muss entdeckt werden. Auch in der Kamera funktioniert die Auswahl der Filter über Swipen nach links und rechts.
Das macht Sinn und schafft insgesamt eine gute User Experience, weil es zur Zielgruppe passt: junge Digital Natives – viel am Smartphone, experimentell, kurzweilig. Das Risiko, dass ein Nutzer nicht alle Funktionen erfasst, kann man hinnehmen – denn er wird von ihnen sicherlich durch seine Freunde erfahren. Dahinter wurde sogar die Absicht vermutet, ältere User auszuschließen und Exklusivität zu generieren. Andererseits ist anzumerken: Snapchat arbeitet gerade an einem Redesign, bei dem es dann doch eine gewöhnliche Tabbar geben wird. Grund dafür ist wohl, dass man die Zielgruppe ausbauen möchte.
Die User Experience im Blick
Tatsächlich ist es die Aufgabe der Designer, den User mit der Zeit zu „erziehen“, denn nur so entwickeln sich Anwendungen weiter und werden effizienter. Für den Großteil der (jüngeren) User ist es auch nicht unbedingt frustrierend, wenn sie etwas nicht auf Anhieb deuten können. Wir sind es gewohnt, uns schnell durch etwas durchzuklicken und haben eine sehr geringe Hemmschwelle. Das macht meistens mehr Spaß, als erst mal eine lange Einleitung zu lesen.
Natürlich kommt man nicht immer ohne Erklärung aus. Doch diese sollte kurz und am besten spannend aufbereitet sein und den User am besten direkt durch die Anwendung führen. Denn mal ehrlich – wie oft überspringen wir Tutorials? Wie oft liest man heute noch eine Bedienungsanleitung durch, wenn man sich ein neues Gerät kauft?
Werbespots in den 90ern waren vor allem eins: auffällig. Wir nehmen dich mit auf eine kleine, amüsante Zeitreise in die 90er und zeigen, was wir davon lernen können.
In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass jedes Jahrzehnt von künstlerischen Stilelementen geprägt ist, die eigentlich auf 30 Jahre alte Motive und Elemente zurückzuführen sind. Dieser Generationenabstand scheint zumindest genau richtig zu sein, wenn man sich Kultfilme der jeweiligen Jahrzehnte genauer ansieht. So waren die 80er-Jahre voll von 50er-Nostalgie (siehe Zurück in die Zukunft). Die 2010er haben sich wiederum an den 80ern orientiert (Stranger Things und zig Remakes von 80er-Jahre-Klassikern). Und gegen Ende des letzten Jahrzehnts war bereits ein Paradigmenwechsel Richtung 90er-Jahre-Nostalgie zu erkennen. Dieser legt die Hypothese nahe, dass wir es in den nächsten 10 Jahren mit knalligen Farben und spitzwinkligen geometrischen Grafiken zu tun bekommen.
Werbung der 90er-Jahre: Paradigmenwechsel
Das Interessante daran ist, dass die bekannte 90er-Jahre-Stilistik mit ihren poppigen Farben und halbgaren Computeranimationen eher am Anfang der 90er angesiedelt waren. Als sich die 90er Jahre in Richtung Jahrtausendwende bewegten, war in der Werbung bereits ein enormer Wandel zu beobachten. Die konstruierten, geometrischen Farbedesigns in Popart-Farbgebung – übrigens ein Phänomen der 60er – wichen zunehmend einer futuristischen Aufmachung. Egal ob Matrix, Sixth Sense, Fight Club oder The Big Lebowski: Die Slacker-Kultur und der bevorstehende Wechsel in ein neues Jahrtausend sorgte für ein Aufkeimen einer fatalistischen und dystopischen Ideologie, die sich besonders kreativ in Filmen verbreiten ließ.
Die Zukunft war aus damaliger Sicht ungewiss. Angstmache vor dem Y2K-Milleniums-Virus, der sämtliche Computer lahmlegen würde, war an der Tagesordnung. Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA beherrschten die Schlagzeilen und George Clooney stieg bei Emergency Room aus: Wer das immer noch traurig findet ist inzwischen alt – herzlichen Glückwunsch.
Werbung von lustig bis unheimlich
Aber das gesellschaftliche Gefühl von Umschwung, Änderung und der damit einhergehende Blick in die Zukunft machte auch vor der Werbung nicht halt. Wenn man in der Retrospektive die damalige Fernsehwerbung betrachtet, bewegen sich die Gefühle irgendwo zwischen nervöser Anspannung und massiver Belustigung innerhalb eines Werbeblocks. Als Paradebeispiel hierfür dient in meinen Augen die damalige Werbekampagne für die Playstation.
Werbung vs. Realität
Wenn man in Japan an Videospiel-Konsolen und Home-Entertainment denkt, dann denkt man scheinbar automatisch an schottische Alien-Mädchen mit Zöpfen und akzentlastige Regierungs-agenten, die scheinbar einen Schlüssel für jede Tür haben – suburbane Wohnhäuser von Affenfamilien inbegriffen. Wäre uns auch als Erstes dazu eingefallen. Mit der Verwendung von unheimlichen Baby-Puppen wurde die Werbung bis zur Playstation 3 übrigens auch nicht viel besser. Aber das ist ein anderes Thema.
Auch nicht vergessen sollten wir die Werbung für das „Brettspiel“ Crossfire aus dem Jahr 1992. Innerhalb von 30 Sekunden erzählt uns dieser Videoclip eine dystopische Endzeitgeschichte, in der sich Kinder in einer infernalen Mad Max-Donnerkuppel mitten in einem Gewitter gegenseitig mit Bleikugeln auf einem Spielbrett bekriegen – bis der Verlierer von göttlicher Hand rotierend in die ewige Dunkelheit katapultiert wird. Und das ganze natürlich auch zu besten Glam Metal-Tönen aus der E-Gitarren-Hölle. WTF.
Musik in der Werbung
Und wenn wir gerade bei musikalischer Begleitung sind, dann müssen wir natürlich auch auf den berühmten Pepsi-Spot „Joy of Cola“ eingehen. In Deutschland war dieser Werbespot aufgrund der geringen Markenreichweite von Pepsi selten bis gar nicht zu sehen. In Amerika war der Spot aber ein Renner. Denn wie bewirbt man Zähne schmelzendes Zuckerwasser in den 90ern schlauer als mit kleinen weißen Privatschul-Mädchen, die die Stimme einer 40-jährigen Soulsängerin haben und diese spontan einsetzen, um über den Genuss von Cola zu sprechen?
Es ist vermutlich nicht überraschend, dass dieser Werbespot in der Hochphase der Cola-Kriege zwischen Coca-Cola und Pepsi entstand. Seitenhiebe im rechtlichen Rahmen waren dabei nicht nur ein absolutes Muss für den Vertrieb, sondern auch für die bipolar geschulten Fanlager, die sich bei jedem subtilen Seitenhieb in Richtung des jeweiligen Konkurrenten bei Watercooler-Gesprächen nur so das Maul zerreißen konnten.
Werbung heute
Allein bei diesen beiden Werbefilm-Beispielen ist schon deutlich zu erkennen, dass die Bandbreite der Werbung damals gigantisch war. Werbung konnte unheimlich sein, spaßig, trashig, romantisch, bunt oder schlicht. Auf jeden Fall ist sie aber aufgefallen – und war vor allen Dingen mutig. Wenn wir uns die Landschaft der Layouts heutzutage ansehen, dann wirkt unsere Herangehensweise geradezu konservativ, wenn wir betrachten, wie häufig die Unworte „schlicht“ und „clean“ in den ersten 2 Sätzen jedes CI-Handbuches auftauchen.
Werbung der Zukunft: ein Ausblick
Wenn wir also das nächste Jahrzehnt damit verbringen, uns an der Werbe-Stilistik der 90er-Jahre zu bedienen, dann sollten wir dabei nicht nur an poppige Farben denken und diese in unsere cleanen Layouts einarbeiten, sondern vor allem auch daran denken, wie mutig, kreativ und einzigartig die Werbung damals gewesen ist. Denn wenn man etwas über die Werbung von damals sagen kann, dann zumindest, dass sie aufgefallen ist.
Sie sind DAS regelmäßige Highlight an lauen Feierabenden: After-Work-Events. Aber warum sind sie uns eigentlich so wichtig und welche Vorteile haben sie für Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Das wollen wir ergründen – in unserem neuen Blogbeitrag.
Der Teamspirit ist ausgehungert. Der direkte Draht zu den Kollegen minimiert. Die letzten beiden Jahre voller Verzicht, Isolation und Quarantäne haben uns vor Augen geführt, dass wir doch sehr viel sozialer sind, als der ein oder andere vielleicht von sich gedacht hatte. Viele Arbeitnehmer freuen sich regelrecht, wieder regelmäßig aus dem Homeoffice zum belebten Büro zurückzukehren. Dort gibt’s echte Menschen, echte Kontakte und willkommene Abwechslung. Und dazu gehören natürlich auch gesellige After-Work-Events.
Was heißt After-Work?
Aber was genau sind eigentlich After-Work-Events? After-Work-Events sind offene, gesellschaftliche Veranstaltungen an Werktagen. Es gibt sie seit den 1990ern und – wie der Name schon sagt – finden sie kurz nach der Arbeit am frühen Abend statt. Zunächst von Gastronomen und Diskotheken angeboten, fanden sie über die Jahre auch den direkten Weg in die Unternehmenskultur. Heutzutage sind sie fester Bestandteil einer jeden modernen Firma. Nach innen wie außen suggerieren sie: Wir sind modern und locker.
Wie können After-Work-Events die Mitarbeiterbindung fördern?
Neben den offensichtlichen Vorteilen, die sie Mitarbeitern bringen – wie Spaß, Abwechslung und Kontaktpflege – halten sie auch positive Effekte für das Unternehmen bereit. Denn heute, wo, auch dank Homeoffice-Regelungen, Arbeitswelt und Privatleben immer wieder ineinander übergehen, ist es umso wichtiger, dass der Teamspirit stimmt: After-Work-Veranstaltungen sind hierfür geradezu ideal. Und essenziell.
Das gemeinsame Ausspannen nach einem vollen Arbeitstag – mit einem Cocktail in der Hand, beim Grillen im Garten oder in einem Café – fördert das Wir-Gefühl. Das Get-together bietet die einmalige Möglichkeit, seine Kollegen und Vorgesetzten in einer lockeren Atmosphäre näher kennenzulernen – oder als Rookie im Team Beziehungen aufzubauen. Das Ergebnis: eine emotionale Bindung zum Arbeitsumfeld.
Was sind die Vorteile von After-Work-Feiern im Detail?
Es ist die perfekte Gelegenheit, den Teamspirit zu stärken. Das führt zu einem besseren Arbeitsklima – und zu einer besseren Arbeitsleistung der Mitarbeiter.
Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen, die sonst wenig im Alltag zusammenarbeiten, kommen auf diese Weise in Kontakt. Daraus entstehen neue Möglichkeiten für Kooperationen oder Synergien, die für künftige Projekte entscheidend sein können.
Das Event bietet Raum für einen offeneren Austausch: für Probleme und Anregungen, die sonst im Alltag gerne untergehen. Das lockere Umfeld lockert die Zungen, verschafft Gehör und ist von zentraler Bedeutung, wenn es um eine reibungslose Zusammenarbeit geht.
Last but not least fühlen sich Mitarbeiter durch die Events mehr mit dem Unternehmen verbunden, mehr als Individuum wahrgenommen und sind somit motiviert. Denn: Nur wer den Einsatz des Einzelnen zum Unternehmenserfolg würdigt, sät die Bereitschaft und Leidenschaft für neues Engagement.
Mitarbeiter emotional binden – warum ist das wichtig?
Aber warum ist es für ein Unternehmen überhaupt wichtig, seine Mitarbeiter emotional zu binden? Es gibt den schönen Begriff „War for Talents“. Dieser umschreibt den aktuellen „Kampf“ um die verfügbaren Fachkräfte. Der „War for Talents“ macht es unabdingbar, sich als Arbeitgeber so attraktiv wie möglich auf dem Arbeitsmarkt zu präsentieren. Denn der aktuelle Fachkräftemangel bewirkt, dass Arbeitsnehmer – über die Basics wie Lohn, Entwicklungschancen und Incentives hinaus – auch die Social Benefits oder Sozialleistungen einer Stelle näher unter die Lupe nehmen. Die Auswahl an Stellen ist groß – und das Gesamtpaket wird dabei immer wichtiger.
Unser Fazit zu After-Work-Veranstaltungen
Wir fassen zusammen. After-Work-Events sind ein zunehmend wichtiger Bestandteil eines jeden modernen Unternehmens. So auch bei uns. Sie sind der Kit, der die Truppe emotional zusammenschweißt, wie es kein gemeinsames Mittagessen vermag.
Wir Mitarbeiter fühlen uns dabei stärker einbezogen, herzlich aufgenommen und mehr als Individuum wahrgenommen. Dem Unternehmen bieten die Events eine Gelegenheit, ein Lebensgefühl zu transportieren, Werte in die Tat umzusetzen und zu leben, und den Einzelnen einzubeziehen und wertzuschätzen – über das Berufliche hinaus. Das Get-together bietet mehr Zeit für Gespräche und Zwischenmenschliches, was Arbeitsklima und -moral fördert.
Wir können die positiven Effekte von After-Work-Veranstaltungen nur bestätigen und werden sie deshalb auch in Zukunft fest in unserer Arbeitskultur verankern.
In der Werbung wimmelt es heutzutage nur so vor Emotionen. Dabei ist die Darstellung von mittelständischen Unternehmen gar nicht so einfach. Wir zeigen dir, wo Fallstricke lauern und geben Tipps, wie die emotionale Kundenansprache in Werbespots sicher gelingt.
Egal ob Imagevideo, Produktshot oder Erklärvideo: emotional muss es sein. Dieser Gedanke hat in den letzten Jahren zunehmend Wind unter den Flügeln bekommen. Der Zuschauer eines Werbevideos muss aufgrund der verringerten Aufmerksamkeitsspanne der „Generation YouTube“ bereits in den ersten Sekunden abgeholt und zum Dranbleiben bewegt werden. Trockene und veraltete Titel wie „Impressionen Summerslam Festival 2018“ müssen knackigeren Titeln wie „Official Summerslam Aftermovie“ weichen und werden ganz gerne noch mit einem Hashtag verfeinert. Hauptsache Lifestyle, Hauptsache emotional.
Grundsätzlich ist der Wunsch, sich einem breiteren und jüngeren Publikum zu öffnen, sehr zu unterstützen. In den letzten zehn Jahren ist allerdings der Trend zu beobachten, dass unter den Unternehmen im süddeutschen Mittelstand die allerwenigsten es schaffen, die sensible Mitte zu treffen und stattdessen entweder – völlig unbeeinflusst von aktuellen Trends – ihre alte Linie verfolgen oder stattdessen völlig übers Ziel hinausschießen.
Emotionale Werbung: der schmale Grat
Letzteres lässt sich vor allem dann beobachten, wenn sich im Kopf eine Schere auftut zwischen der Art, wie eine Firma wahrgenommen werden möchte und wie sie tatsächlich von innen und außen wahrgenommen wird. Es ist absolut bewundernswert, wenn eine Firma sich mit Firmenfeiern, internen Projekten, Imagemaßnahmen etc. Mühe gibt, von den eigenen Mitarbeitern als frisches, aufstrebendes und familienfreundliches Unternehmen wahrgenommen zu werden.
Allerdings muss man auch akzeptieren, dass diese Imagepflege mit Sicherheit nicht bei allen fruchtet und es immer auch Mitarbeiter geben wird, für die der Arbeitsplatz nicht mehr, aber auch nicht weniger darstellt als einen simplen Arbeitsplatz. Imagevideos, die in diesem Zuge dann entschleunigte Videos von glücklichen Familien auf grünen Wiesen zeigen, wirken dann oftmals deplatziert und befremdlich.
Emotionale Werbung für mittelständische Unternehmen: ein Herantasten
Während in den ersten Zeilen dieses Beitrages ein vermeidlich negatives Bild gezeichnet wird, ist es natürlich nicht einfach, auf andere Art und Weise ein emotionales und fesselndes Bild vom Unternehmen zu zeichnen. Wir kennen alle die glorreichen, fast malerischen Bilder von Models, die sich im Fernsehen räkeln, um wahlweiße Eis am Stiel, Joghurt oder Sportriegel zu naschen. Egal, ob es um Werkzeug, Hamburger, Brillen oder Autos geht: Wir haben sofort emotionale Bilder im Kopf, wie die Werbung für diese entsprechenden Produkte aussehen kann.
Aber wie bewerbe ich nun auf dieselbe emotionale Art eher abstrakte Produkte oder Konzepte wie Bausparverträge oder Bildungszentren, ohne zu viel Text zu verwenden?
Statt der Verwendung von Models stellen viele Firmen hier oftmals den eigenen Geschäftsführer oder kameraaffine Mitarbeiter vor die Kamera. Das Ergebnis kann hier zwischen befremdlich und sympathisch schwanken – abhängig von Kamera-Scheue und vom (hier im südlichen Deutschland) etwas problematischen Dialekt der betreffenden Personen. Damit hätten wir zumindest den persönlichen Bezug geschaffen, aber nicht zwangsweise einen emotionalen Bezug zum Unternehmen. Wie treten wir also an solche Sachen heran?
Die Lösung: authentische Darsteller schaffen emotionale Bindung
Der erste Instinkt ist hier meistens tatsächlich der richtige. Menschen zu verwenden ist in den meisten Fällen der richtige Weg. Wenn der neue Hammer-Hersteller Bilder von muskulösen Männern mit Bart und Latzhose wählt, die ihren Hammer fachgerecht schwingen, dann tut er das in der Regel nicht nur, weil das Produkt dadurch gut zur Geltung kommt, sondern auch, weil der Benutzer desselbigen einen direkten und emotionalen Bezug zur Zielgruppe aufbaut.
Emotionale Werbung bei rationalen Themen
Dieses System lässt sich auch auf abstrakte Produkte und Dienstleistungen übertragen. Zwar sind Bilder von Pärchen, die Bausparverträge abschließen, etwas trocken, aber die Folgen des Bausparvertrages sind ja in der Regel ein gemütliches Eigenheim für die ganze Familie. Und zack – haben wir die Möglichkeit, Bilder zu benutzen, auf denen Kinder im Garten spielen, die glücklichen Eltern in ihrem neuen Zuhause vor dem Kaminofen sitzen und die ganze Familie zusammen mit Opa und Oma am Esstisch sitzt. Hervorragend. Emotionalisierend, schlüssig und auch noch ein direkter Bezug zum Unternehmen!Nachdem ein Bewerber für eine Stelle als geeignet empfunden wird und auch im Bewerbungsgespräch von sich überzeugen kann, wird der Onboarding-Prozess in die Wege geleitet.
Mit Werbung Emotionen wecken: so klappt`s
Emotionalisierende Werbefilme sind ein hervorragendes Mittel, um den potentiellen Kunden auf die eigenen Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Wichtig ist aber dabei, die eigene Zielgruppe zu kennen und diese Zielgruppe auch spezifisch mit der Emotion anzusprechen. Das funktioniert am allerbesten mit Menschen. Denn egal, ob B2B oder B2C: Im Endeffekt sind es immer Menschen am anderen Ende der Kommunikation.
Wer an Marketing und Werbekampagnen denkt, dem kommen sicher zunächst schicke Designs, Logos und Layouts in den Sinn. Der Text erscheint oftmals zweitrangig und wird gerne unterschätzt. Was ihn jedoch zum entscheidenden Selling-Faktor macht und warum es Sinn macht, einen professionellen Texter anstelle der Sekretärin dafür zu engagieren, erfährst du hier.
Unsere Welt ist im ständigen Wandel. Die Schnelllebigkeit hat Auswirkungen – auch auf die Werbung. Sie muss schnell, kreativ und möglichst ansprechend sein, dabei den Zeitgeist treffen und sich immer wieder neu erfinden. Ein ziemlicher Balance-Akt – auch für den Text.
Er vereint die Ziele und Wünsche des Kunden mit der Absicht und dem Angebot des Unternehmens. Kurzum: Er bringt es auf den Punkt.
„Mach mal schnell einen Text.“
Ein Text ist viel mehr als eine bloße Aneinanderreihung von Informationen. Es geht um Leserfreundlichkeit, Mehrwert, Fingerspitzengefühl und Empathie, Relevanz und eine ausbalancierte Abfolge von Inhalten, die der Nutzerfreundlichkeit dienen. Ein guter Text fängt den Leser ein, weckt Wünsche und unterhält. Auf der anderen Seite gibt er einem Unternehmen eine (Experten-)Stimme, schafft Vertrauen und macht im Idealfall aus Interessenten Kunden.
Dafür muss ein Texter die Zielgruppe kennen. Er hat eine genaue Vorstellung von ihren Painpoints, den Vorkenntnissen, Interessen, ihren Herausforderungen und dem Kosmos, in dem sich die Zielgruppe bewegt.
Ein Texter ist daher ein Meister der Überredungskunst: Seine Arbeit muss in kurzer Zeit und mit beschränkten Mitteln möglichst viele Menschen von einer Botschaft überzeugen. Und dabei immer den rechten Ton finden.
Werbesprache: das Wortwörtliche und Unausgesprochene
Werbetexte erreichen den Leser auf mehreren Ebenen: nicht nur das Wortwörtliche, sondern auch das Unausgesprochene. Die Botschaft spricht unterschwellig Wünsche, Leitbilder und positive Vorstellungen der Zielgruppe an. Wie stellen wir das an?
Werbetexte: das Salz in der Suppe
Um den Leser unterbewusst zu packen, zu überraschen oder auch einmal zum Neudenken zu verleiten, setzen Texter gerne auf die Macht der Poetik. Dabei bedienen sie sich bei Altbewährtem: Rhetorische Stilmittel, die schon zu Zeiten von Goethe und Schiller funktionierten, aber auch von zeitgenössischen Autoren genutzt werden. Du kennst sie sicher noch aus dem Deutschunterricht:
Anaphern
Metaphern
Wortneuschöpfungen („Brexit“, „Teuro“)
Alliterationen
Ellipsen
Onomatopoetische Wörter (die Soundeffekte im Text wie in: „Zack“, „Kikeriki“, „Peng“, „knistern“, „Flipflop“, „blubbern“)
Entfremdungen und absichtliche Fehlkonstruktionen des Satzes („Da werden Sie geholfen.“)
Ihre Funktion: Sie sprechen den Leser auf gleich mehreren Wahrnehmungsebenen an. Mit bildhaften Ausdrücken, Analogien oder bekannten Beispielen aus dem Alltag erwecken wir die Sprache zum Leben. Das Ergebnis: Im Kopf des Lesers entstehen Bilder, die die Botschaft verankern. Entfremdungen und Neologismen können hingegen dazu genutzt werden, um dem Leser eine neue Sicht der Dinge zu präsentieren oder um ihn aus seinen gewohnten Denkmustern zu holen.
Handwerk: das Wissen um gut klingende Texte
Doch was macht einen Text unwiderstehlich, unterhaltsam, leichtverdaulich und lesenswert? Die Liste der Tipps und Tricks ist ellenlang. Daher geben wir hier einen kleinen Auszug. Wir beschränken uns dabei auf ein paar wichtige Punkte.
Was ist ein guter Text? Darauf kommt es an:
Verwende gute Überschriften, die informieren, unterhalten und/oder Interesse wecken.
Versehe deinen Text mit guten Zwischenüberschriften, die Inhalte zusammenfassen, anteasern oder inhaltliche Anker setzen. Sie erlauben das Überfliegen des Textes und dienen zur Auflockerung.
Investiere etwas Zeit in einen packenden Teaser-Text zu Beginn eines Textes: Dieser reißt das Thema in 3-4 Sätzen kurz und knackig an und nennt die Problemstellung. Der Vorteil: Der Leser erfährt sofort, was ihn erwartet und warum er unbedingt weiterlesen muss. Während im Printbereich auch ein nachrichtlicher, rein zusammenfassender Teaser ausreicht, ist die Sogwirkung eines Cliffhangers online umso wichtiger, um den sprunghaften Online-Leser auf der Website zu halten.
Befolge die KISS-Formel („Keep it safe and simple”). Das bedeutet: Achte auf kurze und präzise Formulierungen, möglichst im Aktiv. Vermeide daher Passiv-Satzkonstrukte wie in: „Die Torten wurden vom Konditor mit Zuckercouleur verziert.“ Besser ist: „Der Konditor verzierte die Torten mit Zuckercouleur.“ Schachtelsätze, Passivkonstrukte und (lange) Nebensätze sind für jeden Text in rauen Mengen tödlich, weil sie das Textverstehen unnötig erschweren.
Verwende Adjektive und spezifische Verben. Ein lebendiger Text lebt von Adjektiven und Verben. Ohne diese sind wir schnell beim Beamtendeutsch oder einer Gebrauchsanweisung. Bevorzuge spezifische Verben, wenn es der Kontext erlaubt, z. Bsp.: „rasen“/„schlendern“/„schlemmen“ vor „fahren“/„gehen“/„essen“.
Vermeide Substantiv-Anhäufungen und Substantivierungen. Sie lassen einen Text sperrig erscheinen.
Überlege, ob alle verwendeten Wörter einen Zweck erfüllen oder ob es überflüssige Füllwörter gibt, die vielmehr vom Wesentlichen ablenken.
Drücke dich vorzugsweise positiv aus.
Schreibe nur über Dinge, die du kennst. Ist das Gegenteil der Fall, merkt man das dem Text sofort an.
Vermeide den Einsatz von Modalverben wie „können“ oder „möchten“. Diese erwecken den Eindruck, du seist dir bei dem, worüber du schreibst, nicht sicher. Das untergräbt deine Stellung als Experte.
Kohärenz: Achte auf fließende Übergänge zwischen einzelnen Sätzen und Textpassagen, die einen Text zusammenhängend machen.
Biete dem Leser Mehrwert: Der Leser ist nicht am Unternehmensinfos, Missions, Visions, Values und Unternehmensgeschichten interessiert. Er interessiert sich dafür, seine Bedürfnisse zu befriedigen und Probleme zu lösen. Und darauf sollte auch der Fokus liegen. Stelle daher den Nutzen des Textes für den Leser klar erkennbar heraus.
Der Textstil muss zum verwendeten Medium und Kanal passen. Eine nachrichtliche Meldung unterscheidet sich von einem Social-Media-Post.
Beziehe die Zielgruppe mit ein – z. Bsp. via Fragestellungen.
Ordnung ist das halbe Leben – das gilt auch bei Onlinetexten. Wir lesen im Internet anders als im Printbereich. Einem gedruckten Text schenken wir deutlich mehr Aufmerksamkeit. Ein Onlinetext wird eher überflogen, in Häppchen wahrgenommen. Dabei hangeln wir uns in F-Form an prominenten Textteilen, Bildern, Zwischenüberschriften und Absatzanfängen entlang. Eine durchdachte Text-Strukturierung ist daher gerade online unverzichtbar.
Erstelle suchmaschinenoptmierte Web-Texte. Suchmaschinenoptimierte Texte – kurz SEO-Texte – verpassen deinem Text Labels, die Google dabei helfen, ihn den korrekten Suchanfragen zuzuordnen. Wozu ist das gut? Ein guter Text kann noch so spannend, relevant und hilfreich sein. Wenn er nicht die richtigen Stichwörter – an den relevanten Positionen und in sinnvoller Menge – enthält, findet ihn bei der Suche via Suchmaschine niemand. Die Folge: Der potenzielle Kunde findet eine optimierte Seite bei der Konkurrenz. Deine Konkurrenz freut’s und man selbst fischt im Trüben.
Last but not least: Verfasse deine Texte fehlerfrei in Grammatik und Orthografie.
Fazit: Warum also in einen Texter investieren?
Ein guter Text ist eine durchdachte Komposition aus diversen Bestandteilen, die ein großes Ganzes bilden. Er berücksichtigt die Vorkenntnisse der Zielgruppe, regt zum Nachdenken an, informiert, unterhält und überzeugt. Das macht ihn zum Selling-Faktor.
Er ist das Ergebnis aus Erfahrung, einer guten Portion Kreativität und handwerklichem Wissen. Und das alles bietet nur ein professioneller Texter.