Rebranding: AUMA





Herausforderung und Wunsch
Rebranding einer globalen Technologiemarke
AUMA ist weltweit Synonym für elektrische Stellantriebe, Präzision und technische Zuverlässigkeit. Eine Marke mit jahrzehntelanger Historie, internationaler Präsenz und hoher Relevanz in kritischen Infrastrukturen.
Doch auch starke Marken müssen sich weiterentwickeln. Nicht, um Trends zu folgen – sondern um ihre Substanz zeitgemäß sichtbar zu machen.
Genau hier setzte das Rebranding an. Unsere Aufgabe: Die Identität von AUMA zu schärfen, ohne ihre DNA zu verändern. On top: Ein Erscheinungsbild zu schaffen, das global konsistent funktioniert und gleichzeitig Raum für zukünftiges Wachstum bietet.
AUMA verfügte über hohe Markenbekanntheit und technologische Kompetenz. Das Erscheinungsbild war jedoch über Jahre organisch gewachsen. Unterschiedliche Anwendungen, variierende Bildwelten und fehlende Systematik führten dazu, dass die Marke nicht überall gleich stark wirkte.
Die zentrale Frage lautete daher nicht: „Wie sieht AUMA aus?“. Sondern: „Wofür steht AUMA – und wie übersetzen wir das visuell?“
Vorgehensweise und Strategie
Markenarbeit beginnt mit Zuhören
Der Prozess startete mit einem interdisziplinären Markenworkshop. Vertreter aus verschiedenen Abteilungen brachten ihre Perspektiven ein – von Marketing über Vertrieb bis hin zu technischen Bereichen.
Ziel war es, die Marke aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten:
- Wie wird AUMA intern wahrgenommen?
- Wie wird AUMA extern gesehen?
- Welche Werte tragen die Marke?
- Welche Erwartungen bestehen an die Zukunft?
Aus diesen Gesprächen kristallisierten sich zentrale Markenwerte heraus: technische Exzellenz, Verlässlichkeit, internationale Stärke und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Diese Werte wurden zur strategischen Grundlage des Rebrandings. Nicht als Buzzwords, sondern als echte Leitplanken für Designentscheidungen.
„Nach intensiver Arbeit und globaler Zusammenarbeit haben wir mit unserer neuen Markenidentität einen wichtigen Meilenstein für AUMA erreicht.“
Marc Rösch,
Lead Marketing AUMA Group



Konzept und Lösung
Logo-Evolution: Minimaler Eingriff, maximale Wirkung
Das AUMA-Logo besitzt eine hohe Wiedererkennbarkeit. Ein radikaler Relaunch hätte mehr zerstört als verbessert. Stattdessen wurde das Logo gezielt weiterentwickelt.
Die Anpassungen waren bewusst minimal, aber wirkungsvoll:
- präzisere Proportionen
- stabilere Gesamtanmutung
- klarere Linienführung
- bessere Standfestigkeit im Auftritt
Das Logo wirkt heute ruhiger, souveräner und zeitgemäßer – ohne seine Herkunft zu verleugnen.
Eine Evolution, die die Markenpersönlichkeit stärkt, statt sie neu zu definieren.
Ein entscheidender Teil des Projekts war die Entwicklung einer Logosystematik für Submarken und Tochtergesellschaften. AUMA ist international aufgestellt – mit unterschiedlichen Einheiten, Märkten und Anwendungen. Bisher fehlte eine klare Systematik, wie diese visuell zusammengehören.
Die neue Logosystematik schafft:
- klare Hierarchien
- definierte Namensarchitekturen
- einheitliche Platzierungslogiken
- Skalierbarkeit für zukünftige Erweiterungen
So entsteht ein Markenökosystem, das Zugehörigkeit zeigt und gleichzeitig Flexibilität erlaubt. Ein System, das Ordnung schafft – nicht Einschränkung.
Als Nächstes ging es an die Farbwelt. Hierfür wurde die Farbpalette erweitert und strukturiert. Nicht als ästhetische Spielerei, sondern als funktionales Werkzeug.
Primärfarben definieren den Markenkern.
Sekundärfarben ermöglichen Differenzierung.
Akzentfarben setzen gezielte Highlights.
Das Ergebnis ist eine Farbwelt, die sowohl technisch präzise als auch visuell lebendig ist – und in internationalen Anwendungen zuverlässig funktioniert.

Die neue Bildwelt rückt AUMA als globalen Technologiepartner in den Fokus. Statt austauschbarer Industriefotografie entstand eine visuelle Sprache, die:
- technische Präzision zeigt
- reale Anwendungssituationen einbindet
- Menschen im industriellen Kontext sichtbar macht
- internationale Perspektiven integriert
Die Bildwelt transportiert Kompetenz – ohne kühl zu wirken.
Sie zeigt Technologie als das, was sie bei AUMA ist: relevant, präzise und nah an der Realität.
Ergänzend wurden prägnante Keyvisuals und Identifier-Elemente entwickelt. Sie geben der Marke einen visuellen Rahmen und schaffen Wiedererkennbarkeit über Medien und Märkte hinweg. Diese Elemente funktionieren flexibel – digital wie analog – und stärken die visuelle Kohärenz der Marke.
Abschließend bilden ein durchdachter Satzspiegel und definierte Layout-Raster das gestalterische Fundament. Sie sorgen für klare Hierarchien, saubere Anwendungen und reproduzierbare Gestaltung. Gerade für eine internationale Marke ist das entscheidend: Konsistenz entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch gute Systeme.




Umsetzung
Styleguide und Brandportal: Marke verständlich machen
Alle Regeln, Prinzipien und Anwendungen wurden in einem umfassenden Styleguide dokumentiert. Nicht als starres Regelwerk, sondern als praktisches Arbeitsinstrument. Ein Guide, der Orientierung gibt und Sicherheit schafft – für interne Teams ebenso wie für externe Partner.
Darüber hinaus wurde gemeinsam mit AUMA ein digitales Brandportal aufgebaut. Ein zentraler Ort für Assets, Guidelines und Vorlagen. Das Brandportal macht die Marke zugänglich, verständlich und anwendbar.
Es sorgt dafür, dass das Rebranding nicht nur sichtbar, sondern lebbar wird.
Das Rebranding von AUMA ist keine visuelle Inszenierung, sondern eine strategische Weiterentwicklung. Es schafft:
- Klarheit im Auftritt
- Konsistenz über Märkte hinweg
- Struktur für zukünftiges Wachstum
- Sicherheit in der Markenführung
Oder anders gesagt: Eine Marke, die nicht lauter geworden ist – sondern präziser.
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
„Ein besonderer Dank gilt unseren kreativen Partnern von TD Designagentur, die den gesamten Prozess eng begleitet und mit wertvoller Designexpertise unterstützt haben – die Zusammenarbeit fühlte sich fast so an, als wären sie Teil unseres Teams.“
Marc Rösch,
Lead Marketing AUMA Group















