Employer Branding: AUMA




Herausforderung und Wunsch
Arbeitgebermarke schärfen
AUMA Riester GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von Armaturen- und Maschinenantrieben. Während Produkte, Märkte und Innovationen bei AUMA klar kommuniziert wurden, blieb eine Frage offen:
Wie klar ist AUMA als Arbeitgeber erkennbar?
Intern gab es viel Identifikation, Loyalität und Stolz.
Extern fehlte jedoch eine konsistente Arbeitgeberpositionierung.
Typische Situation eines erfolgreichen Industrieunternehmens:
- starke Unternehmenskultur, aber wenig sichtbar
- einzelne HR-Maßnahmen, aber kein System
- Kommunikation punktuell statt strategisch
- keine klare Klammer über Standorte hinweg
Kurz: AUMA war ein guter Arbeitgeber – aber noch keine geführte Arbeitgebermarke.
Die Herausforderung bei diesem Projekt?
Employer Branding bei AUMA bedeutete nicht, ein neues Bild zu erfinden.
Sondern ein vorhandenes Profil zu schärfen.
Die Aufgabe war:
- eine Arbeitgebermarke entwickeln, die zur Dachmarke passt
- ohne zur Kopie der Unternehmenskommunikation zu werden
- ohne austauschbare HR-Floskeln
- ohne kurzfristige Kampagnenlogik
Gesucht war kein Trend-Employer-Branding,
sondern eine langfristige Positionierung mit Substanz.
Vorgehensweise und Strategie
Unser Ansatz: Zuhören vor Gestalten
Der Prozess startete nicht mit Design, sondern mit Dialog. In Workshops mit unterschiedlichen Mitarbeitendengruppen haben wir AUMA als Arbeitgeber aus verschiedenen Perspektiven kennengelernt:
- Produktion
- technische Bereiche
- Verwaltung
- unterschiedliche Altersgruppen
- verschiedene Betriebszugehörigkeiten
- mehrere Standorte
Es ging nicht um Wunschbilder,
sondern um Realität.
Warum bleibt man bei AUMA?
Was macht stolz?
Was gibt Sicherheit?
Wann fühlt sich Arbeit sinnvoll an?
Dabei zeigte sich ein klares Muster: Viele Mitarbeitende sehen ihre Arbeit als echten Beitrag – nicht nur als Aufgabe.
Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang: der Austausch mit der Geschäftsführung. Ein Vorstellungstermin und gezielte Interviews gaben uns die Möglichkeit, nicht nur den Status zu erfassen, sondern auch die Vision des Unternehmens in den kreativen Prozess einzubinden.




Konzept und Lösung
Employer Value Proposition, Botschaften und Bildwelt
Im engen Austausch mit dem Kunden machten wir eine zentrale Erkenntnis. Denn ein Begriff tauchte immer wieder implizit auf:
Der Wunsch, Dinge voranzubringen.
Verantwortung zu übernehmen.
Qualität zu liefern.
Daraus entwickelte sich der strategische Kern: Antrieb.
Ein Begriff, der bei AUMA doppelt trägt:
- technologisch – als Teil der DNA
- menschlich – als innere Motivation
„Antrieb“ wurde zur verbindenden Idee zwischen Marke, Kultur und Menschen. Keine künstliche Konstruktion, sondern aus der Organisation heraus entstanden. Antrieb, der von innen kommt.
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse entwickelten wir die Employer Value Proposition (EVP). Sie formuliert den Nutzenkern von AUMA als Arbeitgeber – nicht werblich, sondern identitätsstiftend. Die EVP verdichtet diesen Gedanken in einem Satz:
„Unser Antrieb bewegt die Welt. Du bewegst uns.“
Nicht als Claim,
sondern als strategische Klammer.
Sie verbindet die globale Wirkung von AUMA mit dem individuellen Beitrag jedes Einzelnen und dient als Leitlinie für:
- Tonalität
- Inhalte
- Bildsprache
- Kommunikationslogik
Mit diesem strategischen Fundament machten wir uns an die Kommunikation. Statt eines einzelnen Werbesatzes entstand eine modulare Botschaftslogik.
Die Idee:
Der Antrieb jedes Einzelnen zählt.
Wir entwickelten ein System, das individuelle Beiträge sichtbar macht und flexibel einsetzbar ist – für Zielgruppen, Länder und Formate. Das Ergebnis ist keine Kampagnenmechanik, sondern eine langfristig nutzbare Kommunikationsstruktur.
Die Bildwelt folgt derselben Haltung: Authentizität vor Inszenierung.
- echte Menschen
- reale Arbeitsumfelder
- reduzierte, selbstbewusste Bildsprache
- Nähe zur Dachmarke, aber mit menschlicher Dimension
So entsteht Wiedererkennung ohne Gleichförmigkeit.
Die Arbeitgebermarke bleibt Teil der Gesamtmarke –
bekommt aber eine eigene emotionale Ebene.


Umsetzung
Anwendbares System statt Einzelmaßnahmen
Das Projekt mündete in einen strukturierten Employer-Brand-Baukasten:
- Arbeitgeberpositionierung
- definierte EVP
- Botschaftssystematik
- visuelle Leitlinien
- Bildweltkonzept
- Touchpoint-Logik für Recruiting & HR
- Grundlage für Karrierekommunikation, Messen und Kampagnen
Ein System, das HR und Marketing gleichermaßen nutzen können.
Skalierbar. International anschlussfähig. Zukunftsfähig.
Der Mehrwert unseres Employer Brandings für AUMA auf einen Blick:
- klare Differenzierung im Talentmarkt
- konsistente Arbeitgeberkommunikation
- stärkere Identifikation intern
- strategische Grundlage für zukünftige Maßnahmen
- internationale Skalierbarkeit
Und vor allem:
Eine Employer Brand, die zur Unternehmenskultur passt.
Unser Fazit?
Gutes Employer Branding erfindet nichts.
Es macht sichtbar, was da ist.
Bei AUMA entstand die Employer Brand nicht im Kreativprozess, sondern im Zuhören. Denn Arbeitgebermarke ist kein Versprechen. Sie ist eine Haltung. Und genau deshalb wirkt sie.
Du möchtest mehr über unsere Zusammenarbeit mit AUMA erfahren? Dann schau dir gleich unser Rebranding-Projekt an!
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
„Ein großes Dankeschön an das TD Design Team. Aus dem gemeinsamen Zuhören ist ein authentischer Markenkern und ein klares Markenversprechen mit einem hohen Alleinstellungsmerkmal entstanden. Darüber hinaus haben wir nun einen Baukasten, der im Alltag bereits funktioniert. Tolles Projekt, sauber hergeleitet, kreativ und konsequent umgesetzt und nun bereit für die nächsten Touchpoints.“
Annika Kaldewey,
HR Business Partnerin bei AUMA








